FDP Bayern Landtagswahl 2018-Anerkennung hochschulischer Leistungen beim Wechsel in die Berufliche Bildung und umgekehrt

Anerkennung hochschulischer Leistungen beim Wechsel in die Berufliche Bildung und umgekehrt

Wir Freie Demokraten fordern eine bayerische Exzellenzinitiative für Berufliche Bildung, um akademische und berufliche Bildung stärker miteinander zu verzahnen. An sich lobenswerte Programme für Studienabbrecher reichen nicht aus. Bayern benötigt neben dem ganzheitlichen Ausbau des Dualen Studiums mit seinen niedrigen Abbruchquoten vor allem die Anerkennung hochschulischer Leistungen beim Wechsel in die Berufliche Bildung und umgekehrt. Absolventinnen und Absolventen der Berufsausbildung sollen künftig bis zu drei unabhängig voneinander förderfähige Fort- und Weiterbildungen im Rahmen der DQR-Stufen 6 und 7 offenstehen (im Sinne des „Meister-BAföG“ bzw. des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz). Wir Freie Demokraten wollen aus Haushaltsmitteln ein Berufliches Förderungswerk Bayern errichten. Dies ist angesichts der verschwindend geringen Förderung talentierter und leistungsbereiter Fachkräfte mit abgeschlossener Ausbildung dringend geboten. Gleiches gilt mit Blick auf Stipendienprogramme, die sich in Bayern fast ausschließlich an angehende Akademiker richten. Die Förderung beruflicher Ausbildung muss mit der Förderung akademischer Bildung gleichziehen. Zudem wollen wir Freie Demokraten die Förderung von Technologie- und Innovationstransfers sicherstellen. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht Bayern konkrete Kooperationsprojekte zwischen beruflicher und akademischer Bildung, zwischen Hochschulen, Kompetenz-Bildungszentren und der Wirtschaft sowie die stärkere Vernetzung beider Bildungssektoren durch Leuchtturmprojekte. Um den dualen Gedanken zu stärken, fordern wir bayerische Pilotprojekte, sowohl für die duale Bildung in der Sekundarstufe I, als auch für ein Schulprofil Duales Gymnasium (Hochschulreife und Gesellenbrief).

Forderungen: